Jahresrückblick 2025 Teil 2: Tops

Meine Tops und Flops für 2025 in 2 Posts aufzuteilen, war keine gute Idee, denn nach den Flops im Januar habe ich den zweiten Beitrag doch glatt. Natürlich gab es neben den bereits genannten Enttäuschungen auch eine Menge Bücher, die ich toll fand wie zum Beispiel „Weißer Schrecken“ von Thomas Finn, die perfekte Lektüre für kalte Wintertage, „Das Haus des Exorzisten“ von Nick Roberts für alle, die auf Geister und Spukhäuser stehen und „Finster“ von Ivar Leon Menger, ein großartiger Thriller, der eine wunderbar düstere Stimmung verbreitet und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Allerdings gab es auch zwei Titel, die mich besonders beeindruckt haben, meine ganz persönlichen Highlights sozusagen, und die stammen beide aus dem Festa-Verlag. Und da ich euch nicht noch länger auf die Folter spannen will, hier ein paar Worte zu meinen absoluten Herzensbüchern 2025.

• „From Below: Die Toten warten“ – Darcy Coates
Eigentlich ist die Autorin ja eher für ihre Spukhaus-Bücher bekannt, in „From Below“ entführt sie ihre Leser diesmal jedoch in die Tiefen der Ostsee. Dort liegt das Schiffswrack, der SS Arcadia, die vor 90 Jahren gesunken ist. Warum, weiß niemand, doch schon ein paar Tage vor dem Untergang gingen bei anderen Schiffen seltsame Funksprüche ein.
Nun macht sich eine kleine Gruppe auf den Weg, die eine Doku über die Geschichte des Schiffes zu drehen. Nicht alle von ihnen haben Taucherfahrung, doch selbst für die, die sich unter Wasser auskennen, wird der Ausflug zum Wrack zum absoluten Horrortrip, denn sie sind nicht allein.
Wer unter Klaustrophobie leidet, sollte einen großen Bogen um dieses Buch machen, denn die engen Gänge des gesunkenen Ozeandampfers sind ein ganz besonderer Schauplatz und sorgen dafür, dass sich beim Lesen nicht nur eine Gänsehaut nach der anderen breit macht, sondern man auch selbst unter Platzangst leidet.
Hinzu kommen großartig ausgearbeitete Figuren, mit denen man einfach mitfiebern muss.

• „Frag nach Andrea“ – Noelle W. Ihli
Auch in „Frag nach Andrea“ geht es um Geister, allerdings auf eine ganz andere Art und Weise, denn hier treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der sich über eine App mit jungen Frauen verabredet und diese dann ermordet. Auch Meghan ist eines seiner Opfer und braucht eine Weile, bis sie versteht, dass sie tot ist. Wie der Zufall es so will, trifft sie auf zwei Frauen, die ihr Schicksal teilen und sie schließen sich zusammen, um ihrem Mörder das Handwerk zu legen, was in nicht körperlicher Form natürlich alles andere als einfach ist.
„Frag nach Andrea“ war eines der Bücher, von dem ich mir nach dem Lesen des Klappentextes nicht allzu viel versprochen habe und das mich dann total geflasht hat, denn statt erwartetem Kitsch bekam ich hier eine tolle Rachegeschichte verknüpft mit berührenden Schicksalen geboten.

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