“ … Sarah war das Beste, was mir in meinen dreiunddreißig Lebensjahren passiert war. Und das in einem Loch verschwinden zu sehen, brach mir das Herz. …“
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Du glaubst, die Menschen zu kennen, die du liebst? Das denkt der Tatortreiniger Felix Lehmann auch. Bis ihm jemand die Frau nimmt, die ihm alles bedeutet.
Ihr Tod ist der Anfang von seinem Ende und er wird keine Ruhe geben, bis er denjenigen findet, der sie ermordet hat …
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Seit dem Mord an seiner schwangeren Frau flüchtet sich Felix in seinen Job als Tatortreiniger. Als er zufällig erfährt, dass seine Frau sich über ein Tinder-Profil mit anderen Männern getroffen hat, stattet er denen einen Besuch ab, denn er ist sich sicher, einer von ihnen hat Sarah auf dem Gewissen. Doch das Ganze gerät schon bald gewaltig außer Kontrolle.

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Wenn ein geliebter Mensch ermordet wird und du die Chance erhälst, den Killer zu finden, wie weit würdest du gehen? Hälst du dich dann noch an die Gesetze oder schreit Dein Herz nach Rache?
Als Junkie Felix auf die Streetworkerin Sarah trifft, ändert sich sein Leben komplett, bald darauf ist er clean, verheiratet und arbeitet als Tatortreiniger. Doch länge hält sein Glück nicht an, denn seine schwangere Frau wird brutal ermordet.
Als er bei seinem Cousin Mike, der als Ermittler bei der Polizei arbeitet, in den Fallunterlagen schnüffelt, entdeckt er, dass Sarah ein Doppelleben führt, denn man hat ihren Tinder-Account gefunden, bekommt aber keinen Zugriff, da man die Emailadresse für die Anmeldung nicht kennt.
Wie es der Zufall so will, findet Felix sie natürlich und ist erstmal entsetzt, mit was für Leuten sich seine Frau heimlich getroffen hat. Einer von ihnen muss ihr Mörder sein, da ist er sich ganz sicher.
Mit „Dein Tod“ hat Moe hat es wieder einmal geschafft, dass ich fast so etwas wie Mitleid mit dem Killer hatte, der eigentlich unbeabsichtigt in eine Art Mordrausch gerät, weil ihm der Verlust seiner schwangeren Frau den Boden unter den Füßen wegzieht. So gesehen ist das Buch eigentlich fast mehr eine psychologische Studie, als ein Thriller und tatsächlich unblutiger als viele andere Geschichten der Autorin. Dafür wird schonungslos gezeigt, war Trauer und Verlust mit dem hinterbliebenen Ehemann machen, der nicht nur immer mehr abrutscht, sondern auch erstaunlich schnell abstumpft, was auch mit daran liegt, dass die Leute in seinem Umfeld …, ach was schreibe ich, lest es einfach selbst.
„Dein Tod“ ist eine ziemlich fiese Rachestory, die zu fesseln weiß und bei der ich mich immer noch frage, wie ich wohl in dieser Situation reagiert hätte. Doch während ich Felix als Protagonisten noch glaubwürdig finde und seine Wut und den Hass zumindest nachvollziehen kann , ist mir sein Freund Bernd ein wenig over the top, wie man so schön sagt, wer das Buch gelesen hat, weiß vielleicht, was ich meine. Aber gut, gestört hat es mich nicht, nur das Ende selbst war mir ein bisschen zu vorhersehbar.
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Wer Moe Teratos kennt, weiß, dass man bei ihr öfters mal einen stabilem Magen braucht, „Dein Tod“ ist in der Beziehung aber eher harmlos, vielmehr zeigt die Geschichte auf erschreckende Art und Weise was passiert, wenn man seiner Wut nachgibt. Ein etwas anderer Ansatz als üblich, der mir 4 von 5 Miezekatzen wert ist.
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