Wochenrückblick: Killer im Doppelpack

Der Wochenrückblick zum Samstag, ich glaube tatsächlich, so lange habe ich mir noch nie Zeit gelassen, aber natürlich habe ich eine passende Ausrede, die LBM. Die Leipziger Buchmesse hat mich geschafft, man wird halt nicht jünger und es ist viel liegen geblieben.
Hinzu kommt, dass ich 4 Tage nur unterwegs war und so relativ wenig zum Lesen gekommen bin, wie ihr seht, waren es nur 377 Seiten und 2 beendete Bücher. Da es dazu nicht allzuviel zu berichten gibt, wird das also ein kurzer Post.
„Tunnelblick“ von A. M. Arimont ist eine Kurzgeschichte, die einen Auftragskiller bei der Ausführung einer seiner Aufträge begleitet. Trotz gerade einmal 19 Seiten fällt es als Leser nicht schwer ins Geschehen einzutauchen, was vor allem an Arimonts Schreibstil liegt.

Auch Moe Teratos gewährt mit „Mutterstimme“ einen Einblick in das Leben eines Killers, Elias allerdings hat enorme Probleme mit seiner Mutter, die ihm schon als kleines Kind gezeigt hat, wie sehr sie ihn verabscheut. Als er nun seine Wohnung verliert, muss er zurück in sein Elternhaus ziehen und damit auch zurück zu der Frau, die ihn immer wieder erniedrigt und deren Stimme ihn immer und überall erfolgt, umihn niederzumachen. Irgendwo muss er die Wut über seine Mutter herauslassen, denn ihr gegenüber verhält er sich eher devot und so werden Anhalterinnen zum Objekt seiner Begierde. „Mutterstimme“ ist böse, sehr böse und Elias beim Abgleiten in seinen Wahn über die Schulter zu schauen, wird schnell zum blutigen Albtraum, der mit Sicherheit nicht für jeden geeignet ist, aber genau das erwartet man von Moe Teratos.
So und damit bin ich für heute schon wieder am Ende, kurz und knapp, wie oben versprochen.
Habt noch ein schönes Wochenende, 

Screenshot Header © FINAL FANTASY® XIV und Square Enix
aufgenommen mit Purple Rain
bearbeitet von Des King

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