Juli 2025

Auch wenn wir inzwischen schon Mitte August haben, hier ist er, mein Monatsrückblick für den Juli.
Diesmal habe ich 12 Bücher gelesen, 4 Prints und 8 eBooks, insgesamt kam ich son auf 3.624 Seiten. Einen Reinfall gab es nicht, aber wie immer natürlich ein paar Titel, die mich nicht überzeugt haben. Den Anfang macht „Whalefall“, was hab ich mich darauf gefreut, ein Mann gefangen in einem Wal. Nun ja, klingt spannender, als es tatsächlich war, denn faszinierenderweise fand ich den Erzählstrang um den Überlebenskampf von Jay tatsächlich weniger interessant als den Rückblick auf das Leben mit seinem Dad, irgendwie wirkte alles so unglaubwürdig. Auch die gute Maeve Fly konnte bei mir nicht punkten, obwohl die Story an sich herrlich abgedreht ist. Aber Sex- und Fäkalszenen, die keinerlei Einfluss auf die Handlung hatten, haben mir die Leselust hier so ein bisschen vermiest, ich brauch sowas nicht, vor allem, wenn es völlig irrelevant ist. Aber auch „Der Keller: Die Rückkehr“ hat mich nicht gecatcht, für mich war der zweite Band ein guter Abschluss, sich mit Grace noch ein weiteres Mal dem Wendigo zu stellen, war fast ein bisschen zu viel.
Alle die, die mich inzwischen ein bisschen kennen, wissen, dass ich mich mit Anthologien immer schwer tue, generell bin ich nicht der Kurzgeschichten-Fan, aber „Dark Tales“ fand ich tatsächlich sehr erfrischend, vor allem, weil die Storys eine sehr große Bandbreite abdecken. Und auch Michael Robotham hat mich begeistert. Ja, ich trauere immer noch Joe O’Loughlin hinterher, aber nach all den Jahren muss ich mich wohl oder übel damit abfinden, dass da wohl nichts mehr kommen wird. Cyrus Haven, um den sich die neue Reihe dreht, ist allerdings ein ziemlich guter Ersatz und, wie es der Zufall so will, auch Psychologe. Die bereits erschienen drei weiteren Teile stehen schon auf meiner Wunschliste.

01. „Dark Tales: Volume 1“ – Ethem Çay
02. „Schweige still“ – Michael Robotham
03. „Team Sylt: Mördersucher – Das Schweigen der Nordsee“ – Thomas Herzsprung
04. „Ankle Snatcher“ – Grady Hendrix
05. „Die Kannibalen von Candyland“ – Carlton Mellick III.
06. „Das Grauen von Cape De Ville“ – G. S. Foster
07. „Der Fluch von Hollow Pines“ – Ralf Kor
08. „Lost in Little Sinai“ – J. S. Mancapello
09. „Black Sheep“ – Rachel Harrison
10. „Whalefall“ – Daniel Kraus
11. „Mein Name ist Maeve Fly“ – CJ Leede
12. „Der Keller: Die Rückkehr“ – C. S. Mahn

Neuzugänge:

„Die Blutbestie“ – Chris Meyer
„Der Keller: Die Rückkehr“ – C. S. Mahn

„Fürchte die Schatten“ – Michael Robotham
„Der Landsitz“ – Sebastian Dobitsch
„Moonstone“ – Laura Purcell
„House of Hollow“ – Krystal Sutherland
„Der Geisterwald“ – C. J. Cooke
„Die besten Erzählungen von Richard Matheson – 2 Bände im Schuber – Richard Matheson“
„Mein Name ist Maeve Fly“ – CJ Leede

bereits gelesen

Bei Thomas Herzsprungs „Team Sylt: Mördersuche“ war ich erst skeptisch, Ostseekrimis haben für mich immer so einen cozy Vibe und das iust gar nicht mein Ding, aber ich hab mir völlig umsonst Sorgen gemacht, denn gemütlich ging es dort definitiv nicht zu.
„Die Kannibalen von Candyland“ hab ich vor vielen Jahren bereits in der Originalausgabe gelesen, hatte aber nicht mehr so wirklich viele Erinnerungen daran und da ich die Neuauflage sowieso bestellt habe, waren auch Mellicks abgedrehte mörderische Zuckermenschen noch einmal fällig. Muss man mögen, ich fand es ungeheuer unterhaltsam, man darf hier halt nur nicht vom süßen Cover auf den Inhalt schließen, denn das geht mächtig nach hinten los.^^
Zu G. S. Fosters „Das Grauen von Cape De Ville“ gibt es wie immer nicht viel zu sagen, tolle Geschichte, der Leuchtturm als Setting trägt eine Menge zur gruseligen Atmosphäre bei und auch „Lost in Little Sinai“ und „Der Fluch von Hollow Pines“ kann ich Horrorliebhabern ans Herz legen. In ersterem geht es etwas ruhiger zu während Ralf Kor mit seinem Slasher Jugenderinnerungen weckte, ach ja, die guten alten Zeiten, wo sind sie nur hin?
Habe ich etwas vergessen? Ach ja, „Black Sheep“, Asche auf mein Haupt. Den Untertitel „Ein Horror-Thriller“ sollte man hier nicht zu wörtlich nehmen, sonst ist man am Ende vielleicht enttäuscht, denn das Buch ist eher eine höllische Coming of Age Story, die erst gegen Ende in Richtung Horror geht. Ich fand die Story und auch die Protagonistin unheimlich unterhaltsam.
Außerdem habe ich es geschafft, meinen SUB etwas zu verkleinern, denn für die 12 gelesenen Bücher sind nur 9 neue eingezogen. Kein Riesenschritt, aber hey, ich bin trotzdem stolz auf mich.
So und jetzt genug geschwafelt, ich werde mir jetzt mein Buch schnappen und mich in Richtung Bett begeben. Habt noch einen schönen Abend.

PS: Und ich habe mein Bild verkackt, wer genau hinschaut, sieht dass da ist 2x „Schweige still“ drauf ist, aber ich hab jetzt keinen Bock, das noch zu ändern. 

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