“ … Wenn sie ihr Skalpell wieder reinigen und den Operationtisch vorbereiten konnte. Wenn der Nächste festgeschnallt und bewegungsunfähig vor ihr lag. Dann würde sie wieder lächeln können. …“
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Auf der Jagd nach einem Killer, der Herzen sammelt
BKA-Spezialist Tom Bachmann ist auf einer internationalen Tagung in Belgien, als Wanderer im Hohen Venn einen Leichenfund melden. Ihr Hund hat sie zu der Fledermaushöhle geführt, wo der grausige Anblick der verstümmelten Leichen sie zutiefst schockiert. Bachmann und sein BKA-Team werden von den örtlichen Behörden um Amtshilfe gebeten. Den Toten wurde das Herz herausgerissen. Und während Bachmann das Profil des Killers erstellt, spricht der sein nächstes Opfer an.
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Eine langweilige Tagung entwickelt sich zu einem spannenden Mordfall, bei dem Tom von seinen belgischen Kollegen um Hilfe gebeten wird, denn sein Ruf hat sich bis zu ihnen herumgesprochen.
Doch wer hat den 5 Männern in der Höhle das Herz herausgeschnitten und warum?

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Stell dir vor, du bist mit deinem Hund auf einem entspannten Spaziergang in der freien Natur und der stürmt plötzlich laut bellend davon, was er sonst nie tut. Alle Thrillerleser wissen natürlich, dass das kein gutes Zeichen ist und tatsächlich, der Vierbeiner von Jean-Marie hat den Eingang zu einer Fledermaushöhle entdeckt. Neugierig will Jean-Marie herausfinden, was seinen Hund so aufregt und ruft schließlich entsetzt die Polizei.
Zu deren Glück weilt Tom Bachmann gerade auf einer Tagung in Belgien, wo er sich zu Tode langweilt. Als er dort von einem belgischen Kollegen nach draußen und um Hilfe in einem Mordfall gebeten wird, ist ihm sofort klar, dass es sich dabei um kein gewöhnliches Verbrechen handeln kann. Und er behält Recht, in unmittelbarer Nähe ist ein Wanderer in einer Fledermaushöhle auf 5 männliche Leichen in unterschiedlichen Verwesungsstadien gestoßen, allen fehlt das Herz, wie man später feststellt. Und da Tom ja um Mithilfe gebeten wird, holt er kurzerhand sein Team nach Belgien und ermittelt sozusagen aus seinem Hotelzimmer.
Chris Meyers flüssiger und sehr bildhafter Schreibstil sorgt auch bei „Die Blutbestie“ wieder für Spannung, die Höhle als Schauplatz gibt der Geschichte einen düsteren Touch und natürlich habe ich mich über das Wiedersehen mit Tom und seiner kleinen Mannschaft gefreut. Während er und Nina noch immer umeinander herumbalzen, ohne das einer von ihnen bereit ist, den ersten Schritt zu tun, ist Ira präsent wie eh und je und genau dafür mag ich sie. Ein bisschen schade fand ich hingegen, dass zwar auch Aaron wieder mit von der Partie ist, aber insgesamt doch eher eine untergeordnete Rolle spielt, denn die Ausflüge in Toms und seine Vergangenheit sind für mich immer etwas wie das Herzstück des Buches und ich hoffe, im Teil nächsten gibt es wieder mehr davon. Auch der Täter wird wie üblich ausführlich beleuchtet, aber ich muss gestehen, dass ich das Moiv für sein Handeln nicht ganz so überzeugend fand.
Alles in allem ist „Die Blutbestie“ ein guter Thriller für alle, die es etwas blutiger mögen, aber für mich nicht der beste Band der Reihe.
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Auch der neueste Band der Tom Bachmann Reihe weiß wieder zu überzeugen. Diesmal geht es um Männer, die ihr Herz verloren haben und das im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings fand ich das Buch diesmal nicht so blutig und das Motiv nicht ganz so ausgefeilt wie in den anderen Teilen, trotzdem war es mir erneut ein Vergnügen, mich mit Tom Bachmann in die Ermittlungen zu stürzen und das ist mir 4 von 5 Miezekatzen wert.
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01. „Der Blutkünstler“
02. „Der Zoom-Killer“
03. „Der Follower“
04. „Der Schlachter“
05. „Die Blutbestie“

