“ … Es ist so, als würde diese Insel die Leute verrückt machen. Verstehst du? Seltsame Dinge passieren da. Menschen verschwinden. Ich gebe dir einen Rat: Halte dich von der Insel fern. … „
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Es ist so, als würde die Insel die Leute verrückt machen. Verstehst du?
Seltsame Dinge passieren da. Menschen verschwinden.
Düstere Geheimnisse umgeben Widow Peak, eine schottische Insel, auf der sich eine verrufene Psychiatrie befindet. Angeblich sollen dort schon früher Patienten unter mysteriösen Umständen verschwunden sein, doch fehlt nun auch von drei Mitarbeitern jede Spur. Der verschuldete Privatdetektiv Liam Hopkins wird beauftragt, sie zu finden, doch schon vor seiner Abreise dorthin beginnen für ihn die Probleme. Damit er nicht mit seinen Schulden untertaucht, stellen ihm seine Gläubiger die schöne, aber gefährliche Geldeintreiberin Sonya zur Seite, die ihn fortan nicht mehr aus den Augen lässt.
Getarnt als Patienten reisen sie auf die Insel und gehen mysteriösen Spuren nach, doch stoßen sie schon bald auf scheinbar unlösbare Widersprüche, die sie immer tiefer in die Abgründe von Widow Peak hineinziehen. Was sie noch nicht ahnen: Schon bald werden sie selbst Gefangene der Anstalt sein.
Obwohl die beiden unterschiedliche Ziele verfolgen, merken sie schnell, dass sie zusammenarbeiten müssen, um die Geheimnisse aufzuklären und es lebend von der Insel zu schaffen. Denn es geschehen grausame Morde und das ungleiche Ermittlerduo muss damit rechnen, die nächsten Opfer zu sein.
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Liam ist chronisch pleite, hat sich aber gerade einen Auftrag an Land gezogen, der endlich ein bisschen Kohle einbringen soll, denn er hat Schulden bei einem Gangsterboss. Der schickt ihm seine Killerin, die aufpassen soll, dass Liam mit dem Geld nicht abhaut.
Und so werden beide als Patienten in die Psychiatrie auf Widow Island eingeschleust, einer Insel voller Geheimnisse, auf der sie herausfinden sollen, was mit den dort verschwundenen Angestellten passiert ist.

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Liam hat sich einen lukrativen Auftrag an Land gezogen, der Privatdetektiv soll auf einer abgelegenen Insel nach verschwundenem Personal einer Psychiatrie suchen. Aber schon von Anfang an laufen die Dinge nicht wie geplant. Er hat Schulden bei einem Gangsterboss, der etwas von dem neuen Job und der Aussicht auf Geld gehört hat, schickt ihm Sonya, seine Auftragskillerin, die Liam begleiten und dafür sorgen soll, dass er sich nicht mit der Kohle aus dem Staub macht.
Und so landet das ungleiche Duo auf Widow Peak, wo ihnen der Klinikleiter Dr. Bedingfield von verschwundenen Angestellten berichtet. Auf der Insel leben die Insassen nach einem ganz eigenen Therapiekonzept, sie sind nicht etwa weggeschlossen, sondern haben ihre eigenen Hütten, die ein Dorf bilden, können dort ihren Tagesablauf selbst planen, sogar kleine Geschäfte gibt es. Und genau dort sollen sich Liam und Sonya nun einen Monat lang als Patienten umhören. sie sind gerade angekommen, als eine Explosion das Dorf erschüttert, der einzige Funkmast wurde gesprengt, nun gibt es keine Verbindung zur Außenwelt mehr. Und das ist längst nicht das schlimmste, denn schon bald wissen sie nicht mehr, wem sie überhaupt vertrauen können. Sie sind aufeinander angewiesen, müssen sich aufeinander verlassen und das obwohl sie selbst nicht der sind, der sie vorgeben zu sein.
Für mich war „Die Psychiatrie“ ein Pageturner, der von seinen Figuren, besonders natürlich von Sonya und Liam, lebt, die beide ihre Geheimnisse haben und aus deren Sicht abwechselnd erzählt wird. Hinzu kommt eine düstere Stimmung, die sich mit der Ankunft auf der Insel breitmacht, außerdem ist es schwer auszumachen, wer auf welcher Seite steht. Statt Fragen zu beantworten, kommen im Laufe der Geschichte weitere auf und immer wieder werden die Karten neu gemischt. Das hält den Spannungsbogen die ganze Zeit über oben, so dass man über die hin und wieder vorhandenen Fehler im Buch locker hinwegsehen kann.
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Eine abgelegene Insel und ein Psychiater, der einen verschuldeten Detektiv und eine Geldeintreiberin um Hilfe bittet, da vor Ort seltsame Dinge vorgehen, das ist der Stoff, aus dem gute Thriller gemacht sind. Obwohl beide durchaus Dreck am Stecken haben, konnte ich nicht anders als sie ins Herz zu schließen. Zusammen sind sie ein verdammt gut funktionierendes Duo, für das ich 4 von 5 Miezekatzen vergebe.
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01. „Die Psychiatrie“
02. „Der Landsitz“


