Jahresrückblick 2025 Teil 1: Flops

Mitte Januar ist es Zeit, einen Blick zurück auf das Lesejahr 2025 zu werfen. Insgesamt habe ich 156 Bücher gelesen, manche haben mich begeistert, andere weniger. Ich habe Reihen beendet oder neu begonnen, mir bisher unbekannte Autoren kennengelernt und bei der Auswahl meiner Lektüre meist ein gutes Händchen bewiesen. Trotzdem hat mir natürlich nicht alles, was ich gelesen habe, auch gefallen. Starten wir also mit meinen Flops, ich habe euch immer die Rezi, sofern schon vorhanden,  dazu verlinkt. Und da ich gemerkt habe, dass das Ganze doch etwas länger wird, als eigentlich geplant, werde ich meinen Jahresrückblick auf 2 Beiträge aufteilen, beim nächsten Mal gibt es dann meine Highlights. Bitte vergesst aber nicht, dass das hier meine persönliche Meinung ist und keineswegs etwas über die Qualität der Bücher aussagt, ihr wisst ja, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.  So und nun legen wir endlich los:

„Mein Name ist Maeve Fly“ – C J Leede
Hier waren der Klappentext und auch das Cover ganz nach meinem Geschmack, leider gab es dann immer wieder völlig unpassende Sexszenen und Fäkal-Fetische, das hat mir die Laune komplett verdorben. So richtig warm geworden bin ich mit der guten Maeve auch nicht. Auch wenn es viele gefeiert haben, für mich war es ein Reinfall.

„Manhunt“ – Gretchen Felker – Martin
Postapokalypse mit Transfrauen, die in einer Welt, in der Männer zu Bestien geworden sind von den Frauen als potenzielle Feinde angesehen werden, da sie permanent Östrogen aus den Hoden der Männer zu sich nehmen müssen, um nicht auch zu mutieren. Ein kontroverses Thema, aber ich war bereit, mich darauf einzulassen. Leider bekam ich hier mehr Gevögel als Handlung geboten.

„Decadence World 2“ – Ethan Kink
Während man sich im ersten und wesentlich unterhaltsameren Teil mit den Protagonisten durch einen sehr speziellen Vergnügungspark schnetzelt, in dem fast alles erlaubt ist, geht es in Band 2 um ins Wasser gemischte Drogen, die die Anwohner einer Kleinstadt komplett ausrasten und sich gegenseitig um die Ecke bringen lassen. Mir persönlich gab es hier viel zu viele Figuren, die alle nur als Kanonenfutter dienen, war mir aber auch herzlich egal war, da ich mich mit keinem auch nur ein bisschen verbunden gefühlt habe und mir ihr Schicksal einfach nur egal war, außerdem passt das Cover so gar nicht zum Inhalt und ja, das stört mich.^^

„Ich hab die Unschuld kotzen sehen“ – Dirk Bernemann
Literatur aus dem Untergrund, hoffnungslos und schonungslos, klang, als wäre das etwas für mich. Bereits 2005 erschienen, bin ich immer wieder über das Buch gestolpert und irgendwann konnte ich nicht mehr wiederstehen und war maßlos enttäuscht. Die Idee, in den einzelnen Kurzgeschichten immer wieder auf Figuren aus den vorangegangenen zurückzugreifen, fand ich großartig, das war es dann aber auch schon. Ich hatte das Gefühl, jemand will mir mit dem Vorschlaghammer anbläuen, das einfach alles im Leben Scheiße ist und man dem nicht entkommt, was immer man auch tut. In Kombination mit einem für mich einfach nur schrecklichem Schreibstil und der Ich-Perspektive war das ein kompletter Reinfall. 

„Das Haus am Rande unserer Welt“ – John Gordon
Mein letztes Buch 2025 handelt von einem Jungen, seltsame Dinge sieht, bei einem nächtlichen Ausflug auf ein Mädchen trifft, dem es genauso geht, natürlich verlieben sie sich auf den ersten Blick und sind dann himmeln sich dann die ganze Story über an oder sind sauer aufeinander, während sie seltsame Gespräche führen, die die Handlung nicht vorantreiben. Für mich war hier leider absolut keine Spannung vorhanden und auch der Schreibstil war gar nicht meins. 

So, das war die Meckerecke, in der Fortsetzung kommen wir dann zu den Tops.
Bis dahin wünsche ich euch aber erstmal ein entspanntes Wochenende, 

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