“ … Erschrocken erinnerte sich Emma an die Geschichten, die ihre Mutter immer erzählt hatte, wenn der Januar angebrochen war. Darin ging es um eine unheilvolle Kälte, die den Ort überzog.Eine eisige Kälte, gegen die kein Feuer ankam – eine klirrende Kälte, die jede Flamme erstickte. … „
![]()
Gehe niemals im Januar in den Wald!
Diese einfache Regel wird in Icedale auf tragische Weise missachtet.
Ein radikaler Temperatursturz bringt das Dorf an den Rand des Überlebens, und die Erscheinung eines rätselhaften Kindes lässt eine uralte Legende erwachen. Um das Geheimnis zu lüften, wagt sich die entschlossene Bürgermeisterin in den verbotenen Wald. Ein Ort, der mehr birgt, als irgendjemand ahnt.
Doch die Zeit drängt, denn in Icedale erfrieren die Menschen, und die Schatten des Waldes scheinen lebendig zu sein.
Welche Geheimnisse lauern in der eisigen Dunkelheit?
Und welche Rolle spielt das mysteriöse Kind?
Dies ist Buch eins einer packenden 13-teiligen Reihe.
Ein frostiger Mystery-Horror-Thriller, der dir das Blut in den Adern gefrieren lässt.
![]()
Ein abgelegenes kleines Dorf, ein verschwundenes Kind, eine plötzlich einsetzende Kälte und eine alte Legende über eine Hexe, für Bürgermeisterin Emma verwandelt sich ein ruhig begonnener Tag in einen eisigen Albtraum, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

![]()
„Januar: Hexenleid“ ist der Start von Dana Müllers Horror-Mystery Serie „13“, in der jeder Monat eine eigene kurze Geschichte bekommt, die Idee fand ich witzig und konnte natürlich nicht wiederstehen. Und wie zum Jahresbeginn so üblich, gibt es auch in dem kleinen beschaulichen Dorf Icedale Eis und Schnee. Doch mit der Ruhe ist es vorüber, als Bürgermeisterin Emma einen Schuss hört und kurz darauf der Sheriff auftaucht und ihr mitteilt, dass ein kleines Mädchen in den Wald gelaufen ist. Dabei gibt es in Icedale nur eine Regel: Geh im Januar niemals in den Wald. Zeitgleich mit der Vermisstenmeldung kommt es zu einem Temperatursturz, einem Schneesturm und Dunkelheit legt sich über den Ort. Die Laternen funktionieren plötzlich nicht mehr, eine Frau behauptet, ihr verstorbener Mann hätte sie gewarnt und dann taucht auch noch ein geheimnisvolles Mädchen auf, das eine von Emmas Angestellten in einen Eisblock verwandelt, an der alten Legende über die rachsüchte Hexe Elara scheint also tatsächlich etwas dran zu sein. Doch da ist immer noch das Kind im Wald, bei der Kälte ein Todesurteil und so bleibt Emma nichts anderes, als sich auf die Suche zu machen, auch wenn sie bereits ahnt, dass diese Suchaktion nicht gut enden wird.
Eigentlich mag ich Hexengeschichten, aber leider hat mich diese so gar nicht gepackt. Wenn ein Buch schon damit beginnt, dass es draußen so finster ist und so doll schneit, dass man sich an den Händen fasst, um sich nicht zu verlieren, dann aber Auto fährt, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Aber auch sonst hat mich die Story einfach nicht überzeugt, den Charakteren, allen voran Emma, fehlte es an Tiefe, auch der Ausflug in die Vergangenheit, der mehr über Elaras Schicksal preisgibt, kann für mich da nichts mehr retten. Und dann sinbd da noch ein paar Logiklöcher …
![]()
Die Idee hinter Dana Müllers Reihe finde ich nach wie vor gut, die Umsetzung, zumindest im ersten Band, hat mir allerdings nicht wirklich gefallen und so belasse ich es vorerst beim ersten Band, aber wer weiß, vielleicht versuche ich ja später nochmal mein Glück. Für „Januar: Hexenleid“ sind aber leider nicht mehr als 3 von 5 Miezekatzen drin.


