Februar 2026

Oh man, der März ist schon fast um und mir ist gerade aufgefallen, dass der Februar noch ohne Monatsrückblick ist, das geht natürlich gar nicht, also gibts den hier jetzt fix im Schnelldurchlauf.
Mit insgesamt 8 beendeten Büchern hab ich so wenig gelesen wie schon lange nicht mehr, es wundert mich allerdings nicht, denn ich haben dafür relativ viel gezockt, gerade nach einem anstrengendem Arbeitstag ist es irgendwie entspannter ein paar Schädel zu spalten als die Nase in ein Buch zu stecken. Und richtig, wer jetzt vermutet, ich spiele „Resident Evil“ liegt komplett richtig. Ich habe mir die gesamte Reihe gegönnt und nach „Requiem“ und „Biohazard“ werde ich jetzt wohl fein brav bei „Resident Evil 0“  weitermachen. Aber zurück zum Lesen.
Ich muss zugeben, dass ich mit meiner Februar-Auswahl wirklich zufrieden bin. Nach der Grimm Trilogie von Elias Haller habe ich mit „Signalrot“ die Reihe um die eigenwillige Ermittlerin Tara Kronberg begonnen, die ich mit ihrer doch etwas forschen Art gleich ins Herz geschlossen habe, nachdem mich „Die Legende von Sleepy Hollow“ enttäuscht hat, konnte Christina Henri mit ihrem düster und blutigem „Der Geisterbaum“ ebenfalls wieder punkten und ich durfte Rebekah Stokes neuestes Werk „Die perfekte Tochter“ testlesen, dessen Twist am Ende mich komplett überrascht hat. Bei „Ich bin Legende“ stehe ich ja mit dem Film auf Kriegsfuß, ich mag einfach Will Smith nicht, aber das Buch fand ich toll, natürlich auch, weil ich mir die Sonderausgabe im Schuber aus dem Hause Festa gegönnt habe. Ganz billig war die natürlich nicht, aber hey, man muss isch auch mal was gönnen und gerade mit den tollen Illustrationen hat man das Geschehen in wahrsten Sinne des Wortes vor Augen. Gut, den Anhang mit den ganzen Details über die verschiedenen Verfilmungen usw. hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber für andere mag das ganz interessant sein.
„Der Flussgott“ von Nico von Cracau hat mich erstmal etwas Geduld gekostet, denn gerade zu Beginn dreht sich alles um Fußball und wer mich kennt, weiß, dass es für mich keinen langweiligeren Sport gibt, außer vielleicht die ständig im Kreis fahrenden Flitzer bei der Formel 1 und ja, ich gebe es offen zu, ich bin ein Sportmuffel und stehe dazu.^^ Nach dem ganzen Sportgerede wurde die Geschichte um die beiden Freunde, die dem bösen Flussmonster das Handwerk legen wollen dann aber doch fesselnd, so wie man es von Nico halt gewohnt ist. Dasselbe gilt für den 3. Band von „Ogrish“, in dem sich Jean Rises so richtig schön austoben konnte, wer mit blutig und pervers Probleme hat, sollte diese Reihe besser meiden.

01. „Ich bin Legende“ – Richard Matheson
02. „Signalrot“ – Elias Haller
03. „Der Geisterbaum“ – Christina Henry
04. „Die perfekte Tochter“ – Rebekah Stoke
05. „Der Flussgott“ – Nico von Cracau
06. „The whispering Dead“ – Darcy Coates
07. „Ogrish 3“ – Jean Rises
08. „The Book of Witching“ – C. J. Cooke

Neuzugänge:

„Tief unten im dunklen Wasser“ – Mary Downing Hahn
„The Book of Witching“ – C. J. Cooke
„Carnacki, der Geisterdetektiv“ (TB) – Hodgson, William Hope
„Sie wird dich finden“ – Freida McFadden
„Der Flussgott“ – Nico von Cracau
„Signalrot“ – Elias Haller
„Die gottlose Göttin“ – Dr. Zargota
„Ogrish 3“ – Jean Rises

„Cutterfly“ – Nico von Cracau
„Die Totgeglaubte“ – Michael Robotham
„Der Erstgeborene“ – Michael Robotham

bereits gelesen

Mein absolutes Lesehighlight aber war „The Book of Witching“ von C. J. Cooke, dass ich eigentlich nur schnell vor der Leipziger Buchmesse lesen wollte, denn da war sie ja zu Gast. Und da ich bisher keines ihrer anderen Werke gelesen hatte und mich damit ziemlich unwohl fühlte,  musst es dran glauben. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass mich die Story so in ihren Bann ziehen würde. Die Autorin erzählt hier 2 Geschichten, einmal die von Alison, die 1594 der Hexerei angeklagt wurde und die von Clem, einer Mutter, deren Tochter Erin mit Verbrennungen neben ihrem toten Freund an einem Strand gefunden wird. Zwei starke Frauen in zwei vollkommen unterschiedlichen Zeitaltern und dennoch verbindet sie etwas. Wer „The Book of Witching“ noch nicht gelesen hat, dem kann ich es nur wärmstens empfehlen.
Bleibt noch „The whispering Dead“ von Darcy Coates, eines ihrer Werke, dass neben „Die Folcroft-Geister“ auf die hat-mir-nicht-gefallen Seite wandert. Abgesehen davon, dass Keira eine Protagonistin ist, die ich persönlich ziemlich langweilige finde, fehlt es leider auch der Story an Spannung und Grusel, viele Jugendbücher sind da definitiv mitreißender. Doch wer weiß, immerhin war das der Reihenauftakt, der die Figuren und das Setting vorstellt, vielleicht ändert sich da ja mit den Fortsetzungen noch etwas. Am SUB-Abbau bin ich letzten Monat übrigens auch wieder gescheitert, auf 8 gelesene Bücher kamen 11 Neuzugänge.
So, jetzt habe ich tatsächlich viel mehr in die Tasten gehauen als geplant und mein leeres Magen meldet sich lautstark zu Wort, ich werd also ein kleines Kochexperiment starten, aber nicht, ohne euch vorher noch einen entspannten Abend zu wünschen. 

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