“ … Sie blieb eiskalt. Nino bewunderte sie einmal mehr. Diese Frau schien vor nichts Angst zu haben. Sie regierte mit harter Hand und nahm es in Kauf, nicht nur geliebt, sondern gefürchtet zu werden. Er wollte sein wie sie. …“
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Tomas Ratz und sein Team erleben einen nie dagewesenen Terror. Der richtet sich gegen die Polizei, gegen die Zivilbevölkerung, einfach gegen jeden, der sich Alida in den Weg stellt. Die Verbrecherfürstin verfolgt einen blutigen Racheplan und wird nicht aufhören, bis sie die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen hat.
Wird es Tomas Ratz und seinen Leuten gelingen, Alida aufzuhalten, bevor sie alle auslöscht, die ihnen am Herzen liegen?
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Wenn in Duisburg Angst und Chaos regieren, dann kann nur eine dafür verantwortlich sein: Alida Gersonde. Und sie schreckt weder vor Folter, noch vor Mord zurück, wie Tomas schon bald feststellen muss.

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Auch nachdem sich Tomas die für seine Kollegin Hanna bestimmte Kugel eingefangen hat, ist an Erholung nicht zu denken, denn noch immer treibt Alida ihr Unwesen. Und während sein Halbbruder, der als Kronzeuge gegen die Verbrecherin aussagen soll, unter Polizeischutz steht und auch seine Familie in Sicherheit gebracht wird, tut Tomas alles, um seiner bisher wohl skrupellosesten Gegenspielerin auf die Spur zu kommen.
Inzwischen schickt Alida ihre Untergebenenen, die sie mit Zuckerbrot und Peitsche regiert, auf Selbstmordmissionen und weist sie an, so viele Unschuldige wie möglich in den Tod zu schicken. Unter ihren Anhängern ist auch Nino, der noch neu in ihrem Trupp ist, aber dennoch eine innigere Verbindung zu seiner „Chefin“ als zu seiner eigenen Sippe verspürt und deshalb alles für sie tun würde.
Von Moe Teratos habe ich ja vor nicht allzu langer Zeit bereits den 12. Teil der Ratz Reihe gelesen und dabei festgestellt, dass ich Band Nummer 11 übersprungen hab und mir ein paar Zusammenhänge fehlten. Nach der Lektüre von „Tödliches Versteckspiel“ bin ich jetzt auf dem aktuellen Stand, allerdings muss ich hier sagen, dass mich dieses Terror-Thema jetzt nicht ganz so gefesselt hat wie üblich, die ach so böse Übergangstermutti Alida ging mir mit ihrer irgendwie gekünstelten Art auf die Nerven. Ja, sie ist böse und bereit alles und jeden zu Opfern, um ans Ziel zu kommen, selbst ihre eigenen Leute sind für sie nur Spielfiguren, aber auf mich wirkt sie einfach nur unecht, ganz im Gegensatz zu ihrem Handlanger Nino. Da Alida wohl oder übel wieder auftauchen wird, hoffe ich zumindest, dass er an ihrer Seite bleibt und im Laufe der Zeit erkennt, worauf er sich eingelassen hat, noch ist er ja ziemlich uneinsichtig. Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, fand ich die Kapitel, die sich um ihn drehen am spannendsten.
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So sehr ich die Ratz Reihe von Moe Teratos auch mag, „Tödliches Versteckspiel“, Band 11, hat mich nicht komplett überzeugt, Alida und ihre Terroranschläge sind für mich eher nervig als erschreckend und so vergebe ich diesmal auch nur 3,5 von 5 Miezekatzen.


01. „Das Mordhaus“
02. „Mordsucht“
03. „Das Mordgesindel“
04. „Mordversprechen“
05. „Blutige Ketten“
06. „Blutiger Augenblick“
07. „Blutige Bestien“
08. „Blutiges Finale“
09. „Sequenzen des Todes“
10. „Todgeweihte Seelen“
11. „Tödliches Versteckspiel“
12. „Mord. Blut. Tod.“

