So liebe Leute, die Buchmesse ist um, die Füße tun nicht mehr weh und der Arbeitsalltag hat mich wieder. Außerdem wird es Zeit, alles aufzuarbeiten, was in den letzten Tagen liegengeblieben ist und den Anfang macht der Februarrückblick für meine „12 für 2026“ Challenge, der eigentlich längst fällig war. Noch ist mein Lesestapel hoch und die Auswahl war dementsprechend groß, entschieden habe ich mich am Ende für „Der Geisterwald“ von Christina Henry. Nachdem mich „Die Legende von Sleepy Hollow“ jetzt nicht unbedingt vom Hocker gerissen hat, sah es hier wieder ganz anders aus. In Smiths Hollows, einem kleinen Städtchen, verschwinden immer wieder Mädchen und werden schließlich tot aufgefunden, doch irgendwie scheint das niemanden so wirklich zu interessieren, außer Lauren, deren Vater ebenfalls ermordet wurde. Hilfe erhofft sie sich von einem zugezogenen Polizisten, der beginnt, Fragen zu stellen, unangenehme Fragen, die die Bewohner nicht beantworten können oder wollen. Die verschwundenen Mädchen sind jedoch nur ein Aspekt des Buches, denn die Autorin setzt sich hier mit vielen weiteren Dingen auseinander. Mit Teenagerproblemen, die allerdings nie nervig werden oder mit Rassismus.

„Ferryman“ – Justin Cronin
„Kein Zurück“ – Stephen King
„Sleeping Beauties“ – Owen & Stephen King
„Die Kuratorin“ – Owen King
„Boys in the Valley“ – Philip Fracassi
„Rachefrühling“ – Andreas Gruber
„Das Septemberhaus“ – Carissa Orlando
„Der Geisterbaum“ – Christina Henry
„Moonstone“ – Laura Purcell
„Fun“ – Bela B Felsenheimer
„As good as dead“ – Holly Jackson
„The hollow Places“ – T. Kingfisher

Die Geschichte spielt 1985, in einer Zeit, die bei mir Kindheitserinnungen weckt und wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. So erhält man einen Einblick in das Leben der Figuren, besonders natürlich in das der 15-jährigen Lauren, die versucht, das dunkle und blutige Geheimnis ihrer Heimatstadt aufzudecken. Auch wenn die Aufklärung jetzt nicht wirklich überrascht, hat mich „Der Geisterbaum“ mit seinem übernatürlichem Horror gut unterhalten, was natürlich auch dem fesselnden Schreibstil von Christina Henry zu verdanken ist.
Wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, habe ich meine Auswahl für den März-Readbereits getroffen, eigentlich bin ich mit dem Buch schon fast durch, kein Wunder, denn der Monat ist inzwischen ja schon fast um. Und was soll ich sagen, dran glauben musste „As good as dead“ von Holly Jackson, aber mehr dazu beim nächsten Mal. Bis dahin vertreibt euch den heute doch recht ungemütlichen und regnerischen Tag einfach mit Lesen.^^


