12 für 2026, Juni

Auch im Juni konnte ich wieder einen Titel auf meiner Leseliste für dieses Jahr abhaken und bin damit schon bei der Hälfte angekommen und nachdem es schon im Mai in die Fantasy-Richtung ging, habe ich das gleich beibehalten.
Mit „Moonstone“ begibt sich Laura Purcell in für sie recht ungewohnte Gefilde, denn bisher war sie meine Gothic-Horror Queen. Dem Horrorgenre wird sie aber auch diesmal nicht ganz untreu, denn immerhin geht es, wer hätte das vermutet, um Werwölfe.
Dabei beginnt alles eigentlich ganz harmlos, denn Camille flirtet mit einem jungen Mann und da das nun mal so gar nicht geht und ihre Familie keine Lust hat, in Ungnade zu fallen, schicken sie die aufmüpfige Teengertochter zu Rowena, einer Freundin ihrer Mutter. Rowena lebt in einer Hütte im Wald zusammen mit ihrer kranken Tochter Lucy und Bridget, die sich um Lucys Medizin kümmert. Schon bei ihrer Ankunft fühlt sich Camille zu Lucy hingezogen, die jedoch blockt jeglichen Kontakt ab. Dafür bekommt sie von deren Mutter gleich bei ihrer Ankunft eine Kette mit einem Mondstein überreicht, die sie immer tragen soll, zu ihrem Schutz.

„Ferryman“ – Justin Cronin
„Kein Zurück“ – Stephen King
„Sleeping Beauties“ – Owen & Stephen King
„Die Kuratorin“ – Owen King
„Boys in the Valley“ – Philip Fracassi

„Rachefrühling“ – Andreas Gruber
„Das Septemberhaus“ – Carissa Orlando
„Der Geisterbaum“ – Christina Henry
„Moonstone“ – Laura Purcell

„Fun“ – Bela B Felsenheimer
„As good as dead“ – Holly Jackson
„The hollow Places“ – T. Kingfisher

Und während Camille alles versucht, um eine Freundschaft zu dem kranken Mädchen aufzubauen, geschehen im Wald seltsame Dinge und schon bald gibt es die ersten Toten.
Was soll ich sagen, „Moonstone“ war ganz nach meinem Geschmack, selbst die Lovestory hat hier wunderbar in die Geschichte gepasst, sonst nervt mich sowas ja schnell mal. Die Autorin schafft es das ganze Buch über, den Spannungsbogen oben zu halten und hat sich dafür auch eine sehr interessante Erzählperspektive ausgesucht, denn Camille erzählt, wieder nach Hause zurückgekehrt, was mit ihr passiert ist. „Moonstone“ weiß zu überraschen, denn nicht alles ist so, wie es scheint und gegen Ende geht es dann tatsächlich auch etwas blutiger zu. Auch wenn die Geschichte für mich kein Highlight war, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt, ganz so, wie ich es von Laura Purcell gewohnt bin. Gut, das Cover ist mir ein bisschen zu schnulzig und mir fehlt ein Wolf drauf, aber hey, hübsch ist es trotzdem.^^
Jetzt bin ich gespannt, was mir mein Juli-Read wohl bringt, denn ich habe mich für „Sleeping Beauties“ entschieden und war schon bei der Namensübersicht auf den ersten Seiten geschockt, bei der Masse an Charakteren sehe ich mich schon ständig nachschlagen.  Mit über 900 Seiten ist das Werk außerdem ein ganz schöner Klopper, die Seiten hauchdünn und die Schrift klein. Nach 50 Seiten weiß ich noch nicht, worauf ich mich da eingelassen habe, aber ich bin auf jeden Fall gespannt.

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