Entweder … oder?

Weil immer wieder die gefragt wird, was denn nun besser ist, eBooks oder Print, hier heute mal ein paar Gedanken dazu von meinereiner.^^
Ich gebe es zu, ich wollte nie einen Reader haben, auch wenn es natürlich ärgerlich war, dass es einige Storys eben nicht in gedruckter Form gibt, aber hey, es gab ja die Kindle-App, so musste ich nicht ganz in die Röhre gucken. Gerade von Stephen King gab es damals einige Kurzgeschichten eben nur als eBook und so hab ich mir zähneknirschend die App zugelegt. Sonderlich entspannend war das allerdings nicht, zumal ich meist am Rechner gelesen habe.

Und dann kam mein Bruder auf die glorreiche Idee, mir zum Geburtstag einen Tolino zu schenken, nun ja, sonderlich begeistert war ich nicht, aber ich weiß noch genau, dass „Savage“ von Greg F. Gifune mein erstes selbstgekauftes eBook war und mich auf einer FlixBus-Fahrt begleitet hat.
Und auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte, das Teil erwies sich als durchaus praktisch, gerade für unterwegs.

Leider hielt unsere Beziehung nicht lange an, denn mein Tolino war ein Dauerschläfer, mitten beim Lesen verabschiedete er sich ständig in den Schlafmodus. Nicht wirklich schön, aber inzwischen hatte ich mich daran gewöhnt, keine Bücher mehr durch die Gegend schleppen zu müssen, also musste was Neues her. Entschieden hab ich mich für einen gebrauchten Kindle Paperwhite, das war vor 3 oder 4 Jahren, seitdem leistet er mir treue Dienste. Inzwischen hat mein kleiner Freund um die 400 Bücher gespeichert, dafür, dass ich mich immer dagegen gewährt habe, sind das doch recht viele.
Allerdings sind mir gedruckte Bücher nach wie vor lieber, ich liebe meine Regale und solange ich noch Platz habe, ziehen hier von den Autoren, die ich mag nur gedruckte Versionen ein. Zu Hause lese ich generell nur Prints, denn es geht einfach nichts darüber, ein richtiges Buch in der Hand zu halten.
Entdecke ich hingegen ein Buch, dass mich interessiert, ich aber den Autor noch nicht kenne, dann ist es ein Fall für meinen Kindle. Sagt es mir zu, werden die Nachfolger in Papierform gekauft. Natürlich gibt es ab und zu mal einen Fehlgriff, aber über den ärgere ich mich dann nur halb so sehr.
Mein persönliches Fazit lautet also: Warum sich entscheiden, wenn man beides haben kann?
Auf dem Weg zur Arbeit ist der Reader inzwischen mein täglicher Begleiter, ich habe ihn ins Herz geschlossen, denn er macht meine Tasche um einiges leichter. Und natürlich ziert eine Miezekatze seine Hülle, wer hätte das jetzt gedacht.^^ Zu Hause hingegen brauch ich was Handfestes, eine Wohnung ohne Bücher ginge bei mir gar nicht.

Wie ist eure Meinung zu diesem immer wieder heiß diskutiertem Thema?
Lasst mir doch einfach ein paar Worte da, denn natürlich bin ich neugierig.

Habt einen entspannten Montag,

Please follow and like us:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.