25 für 2025, August

Auch wenn ich noch 3 Tage Zeit habe, werde ich im August keines der Bücher auf meiner Leseliste mehr abschließen, also kann ich den Post auch jetzt schon fertig machen und am Wochenende dafür dann eine Rezi mehr schreiben. Aber hey, willkommen erstmal an diesem regnerischen Donnerstag und schön, dass ihr euch wieder hierher verirrt habt.
Wie draußen unschwer zu erkennen ist, nähert sich der Herbst mit großen Schritten und damit auch das perfekte Lesewetter, ich freu mich schon auf eine kuschelige Decke, einen heißen Kakao und ein gutes Buch auf der Couch, lange wird es bis dahin wohl nicht mehr dauert. Vorher gibt es aber erstmal wieder den monatlichen Rückblick auf meine 25 für 2025 Challenge. Mit „Die Mädchen ohne Namen“ und „Sie kann dich hören“ konnte ich zwei weitere Titel von meiner Leseliste für dieses Jahr streichen und was soll ich sagen, beide haben mich sehr gut unterhalten. Selenea Burdicks „Die Mädchen ohne Namen“ hat mich thematisch sehr angesprochen, allerdings ist es aufgrund der Dicke vom Lesestapel immer wieder zurück ins Regal gewandert. Da auf meiner Liste allerdings nicht mehr so viel Auswahl war, habe ich nun endlich zu dem Wälzer gegriffen und es nicht bereut. Die Autorin nimmt ihre Leser mit auf einen Ausflug Nach New York in den 1910er-Jahren. Frauen haben nicht viel zu melden, werden sie der Familie zur Last, ist es kein Problem, sie in Arbeitshäuser abzuschieben. Dort landen auch die gefallenen Mädchen und all jene, die sonst irgendwie negativ auffallen und müssen dort unter unwürdigen Bedingungen für den Staat oder die Kirche schuften. Effie, die eigentlich aus gutem Hause stammt, landet auf der Suche nach ihrer Schwester in einer solchen Einrichtung, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Doch dann trifft sie auf die geheimnisvolle Mable, die von da an neben Effie zur zweiten Erzählerin wird, aber auch Jeanne, Effies Mutter, kommt zu Wort. „Die Mädchen ohne Namen“ ist eine bedrückende, toll geschriebene Geschichte, die einmal mehr zeigt, dass man als Frau in der damaligen Zeit nichts zu lachen hatte.

01. „Escaping from Houdini“ – Kerri Maniscalco
02. „Das flüsternde Haus“ – Christina Henry
03. „Das Bildnis des Bösen“ – Graham Masterton

04. „Schweige still“ – Michael Robotham
05. „Finster“ – Ivar Leon Menger
06. „The Reappearance of Rachel Price“ –  Holly Jackson

07. „The Watchers: Sie sehen dich“ – A. M. Shine
08. „Whalefall“ – Daniel Kraus
09. „Der bemalte Vogel“ – Jerzy Kosinski
10. „Rovers“ – Richard Lange
11. „Rauhnächte“ – Ulrike Gerold, Wolfram Hänel
12. „Blood & Roses 2“ – Callie Hart

13. „Der Untergang des Hauses Usher“ – Edgar Allan Poe
14. „Manhunt“ – Gretchen Felker-Martin
15. „Sie kann dich hören“ – Freida McFadden
16. „From Below: Die Toten warten“ – Darcy Coates
17. „Die Mädchen ohne Namen“ – Serena Burdick

18. „Gleanings“ – Neal Shusterman
19. „Kühe“ – Matthew Stokoe

20. „Never a Hero“ – Vanessa Len
21. „Die flüsternde Muse“ – Laura Purcell
22. „Vanitas: Schwarz wie Erde “ – Ursula Poznanski
23. „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ – David Levithan
24. „Mind Control“ – Stephen King
25. „Sternwanderer“ – Neil Gaiman

Auch Millie, die Protagonistin von „Sie kann dich hören“ hat mein Herz wieder im Sturm erobert, wobei, eigentlich hat dasa Hausmädchen, dass misshandelten Frauen bei der Lösung ihrer Probleme hilft das ja im Vorgänger schon. Trotzdem vegetierte das Buch seit letztem Jahr auf meinem SUB vor sich hin, keine Ahnung warum. Schon nach den ersten Seiten war ich mittendrin im Geschehen und habe mir mit Millie Gedanken darüber gemacht, was wohl zwischen ihrem neuen Arbeitgeber und dessen Frau vorgeht. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht, auch wenn die Auflösung am Ende jetzt nicht so überraschend kam. Nun bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mir zeitnah Band 3 zu besorgen und dann auch gleich zu lesen, bevor ich auch ihn vergesse.
Von den 25 Büchern, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, sind jetzt nur noch 5 übrig, 5 Bücher in 4 Monaten sind eigentlich keine große Herausforderung mehr, aber ich werde mich ihr natürlich trotzdem stellen. Vorher muss ich mir jedoch erstmal ein Buch für den September aussuchen, gar nicht mehr so einfach bei der recht überschaubaren Auswahl, aber ich glaube, mit Edgar Allan Poe lässt es sich gut in den Herbst starten.
So, nun aber genug für heute. Habt noch einen schönen Abend und lasst euch nicht unterkriegen, das Wochenende steht unmittelbar vor der Tür.

Please follow and like us:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert