“ … Das wahre Gesicht eines amerikanischen Soldaten ist nichts, was man jemals auf einem Rekrutierungsposter zu sehen bekommt. Es ist wahrscheinlicher, es auf einem Polizeifoto zu sehen. …“ (Seite 88)
![]()
Als Jackie aus dem Gefängnis entlassen wird, lässt ihn sein Boss Pino mit einer Limousine abholen. Der skrupellose Jackie soll sich als Geldeintreiber auch weiterhin um dessen zahlungsunwillige Kunden kümmern.
Doch als ein betrunkener Autofahrer den elfjährigen Sohn von Pino tötet, erteilt er Jackie einen Auftrag, der gegen jeden Moralkodex verstößt. Der Unfallfahrer hat eine Tochter, die ebenfalls elf Jahre alt ist …
Ein Noir-Thriller mit der Brutalität, für die Kristopher Triana bekannt ist.
![]()
Nachdem ein betrunkener Autofahrer den Sohn von Gansterboss Pino überfahren hat, will der Rache und erteilt Jack den Auftrag, dessen ebenfalls 11-jährige Tochter zu töten. Aber Jack hat ganz eigene Vorstellungen darüber, was er mit dem Mädchen anstellen könnte.

![]()
Schon mit 17 hat Jack einen Mord begangen und als er im Knast Pino kennenlernt, erkennt der seine Qualitäten und nimmt ihn auch nach der Entlassung wieder unter seine Fittiche nimmt, immerhin weiß er, was er an ihm hat. Als ein betrunkener Autofahrer den 11-jährigen Sohn des Gangsterbosses überfährt, will Pino Rache, immerhin heißt es ja schon in der Bibel nicht umsonst „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Was also liegt näher, als dem Unfallfahrer seine gleichaltrige Tochter zu nehmen? Der perfekte Auftrag für Jack, denn er weiß genau, dass der ehemalige Soldat kein Problem damit hat, ein Kind zu töten.
Und der hat schon eine recxht perfide Idee. Als erstes macht er Carmen, der Mutter von Seri, schöne Augen, nur um später freie Hand zu haben. Doch entgegen dem Befehl von oben hat er nicht vor das Kind umzubringen, stattdessen hat er ganz eigene Pläne mit ihr, Pläne, die selbst den Teufel zum Weinen bringen.
Wenn es jemanden gibt, auf dessen Bekanntschaft ich liebend gern verzichten würde, so ist das Jack. Er ist nicht nur extrem manipulativ und hat ein sehr gestörtes Verhältnis zu Frauen, die er nicht nur verachtet, sondern auch permanent demütigt. Ja, eigentlich kann man mit Fug und Recht behaupten, Jack ist das pure Böse in Menschengestalt, ein erschreckend kaltblütiger Killer, der keine Grenzen kennt, auf Moral pfeift und für den ein Leben absolut kein Gewicht hat, ein Psychopath, ein Sadist, der sich am Leiden anderer weidet und nun ein neues Opfer gefunden hat: Seri.
„And the Devil cried“ ist ein brutaler Noir-Thriller, passt aber meiner Meinung nach nicht so recht in die Festa Extrem Reihe, auch wenn Kristopher Triana mit Jack eine Figur erschaffen hat, die genauso verabscheuungswürdig wie faszinierend ist und so definitiv einen Platz ganz oben auf der Liste der bösartigsten Protagonisten verdient. Und trotzdem hat mich die Story einfach nicht gepackt, auch wenn ich zugeben muss, dass das Ende schon sehr befriedigend war.
![]()
Im Gegensatz zu all den anderen bereits in der Festa Extrem Reihe erschienen Bücher von Kristopher Triana passt „And the Devil cried“ nicht so recht in die Horrorschiene und selbst wenn Jack ein richtig fieser Gangster ist, reicht es für mich hier nur für 3,5 von 5 Miezekatzen, diese Noir-Geschichten sind aber auch nicht mein Ding.


