“ Mit der Spitze der Klinge tippte die Frau, fast spielerisch, gegen die Fensterscheibe. „
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Manchmal beginnt das Grauen dort, wo das Wochenende anfangen sollte …
Claire freut sich auf ein ruhiges Wochenende mit ihrem Mann in einem luxuriösen Ferienhaus, umgeben von endlosen Wäldern. Kein Stress, keine Arbeit, nur Zweisamkeit. Doch kaum sind sie angekommen, geschehen merkwürdige Dinge, Bewegungen im Wald, ein Klopfen an der Tür.
Was als romantische Auszeit geplant war, wird zu einem Kampf ums Überleben und Claire muss erkennen, dass das wahre Grauen längst im Haus ist.
Eine Serienkillerin, die bei ihrem Dad in die Lehre geht und eine junge Frau, die im Ferienhaus auf die Rückkehr ihres Mannes wartet, treffen aufeinander. Dass das keine gute Kombination ist, sollte jedem klar sein.

Claire verbringt mit ihrem Mann Ethan ein Wochenende im Ferienhaus seiner Familie und ist sehr angetan, doch auch hier muss sie ihren Göttergatten mit der Arbeit. Während er geschäftlich unterwegs ist, klopft eine junge Frau an die Tür und behauptet, ihr Auto wäre liegengeblieben, um Hilfe bittet sie jedoch nicht und irgendetwas an ihr kommt Claire seltsam vor. Als sie wieder verschwindet, ist Claire erleichtert, bis sie ein Geräusch hört. Zu ihrer Erleichterung ist es nur Ethan, der zurückgekommen ist. Doch nicht nur er …
Ich mag ja Home Invation Geschichten, aber mit „Dein Wochenende“ habe ich mich etwas schwergetan. Vom Titel einmal abgesehen, wer zum Teufel denkt sich sowas aus, hat es mir die Story nicht gerade leicht gemacht, denn sie braucht nach meinem Geschmack sehr lange, um überhaupt in Fahrt zu kommen. Erst nach der Hälfte baut sich das Geschehen langsam auf und so ist klar, dass am Ende nicht viel Zeit für Action bleibt. Ein paar Seiten mehr hätten hier viel retten können, denn der Einstieg schafft eine gelunge Erzählbasis, aber leider verpufft die so aufgebaute Spannung recht schnell.
„Dein Wochenende“ lässt sich zwar fix weglesen, bleibt aber nicht im Gedächtnis.
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„Dein Wochenende“ startet stark, lässt dann bis zur Mitte immer weiter danach und schafft es auch am Ende nicht, dass Steuer noch einmal komplett rumzureißen. Die Figuren sind flach und eindimensional, aber bei einer Kurzgeschichte von gerade einmal 49 kann man da nicht mehr erwarten, trotzdem hat der Autor hier Potenzial verschenkt und so vergebe ich am Ende 3,5 von 5 Miezekatzen.
01. „Eiskalte Angst“
02. „Dein Wochenende“
03. „Von Dämonen besessen“
04. „Stiefvater“
05. „Opfer Dreizehn“

