Wochenrückblick: Mr. Sandman, bring me a Dream …

WTF, wir müssen reden. Nicht über Bücher, sondern über Träume und Albträume, bewegte Bilder und den neuen Netflix Serien-Hit.

Eine weitere hitzige Woche und auf Arbeit jede Menge zu tun, ansonsten hatte die erste Augustwoche nicht so viel zu bieten.
Außer dem Sandman natürlich. Einige werden sicherlich wissen, dass ich die Comics liebe und so den Feierabend am Freitag kaum erwarten konnte.
Eigentlich wollte ich auch nur mal kurz reinschauen, denn schon der Trailer war ein Augenschmaus. Bei kurz blieb es allerdings nicht, da ich schon den Anfang ziemlich episch fand und so endete meine Nacht erst irgendwann gegen 5. Normalerweise genieße ich meine Serien häppchenweise, ich bin kein definitiv kein Binge-Watcher, aber ab und an muss man eben auch mal mit alten Gewohnheiten brechen.
Gut, dass aus Lucien plötzlich eine Lucienne geworden ist, konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, immerhin gibt es in „Sandman“ auch so genug starke Frauen. Was mich bei der Erstsichtung des Trailers jedoch viel mehr irritiert hat, war Death, meine nun gar nicht mehr blasse Goth-Queen. Jetzt muss ich allerdings zugeben, dass Kirby Howell-Baptiste perfekt in diese Rolle passt, auch wenn die Ähnlichkeit zu ihrem Bruder so natürlich auf der Strecke bleibt. Eine Sache hat mich dann aber doch gestört; in den 10 Folgen gab es viel zu wenig Death und auch den Rest der Geschwister hätte ich gern bewundert. Das war jetzt allerdings Meckern auf hohem Niveau, sehr hohem.

Schon als ich Tom Sturridge das erste Mal als Dream gesehen hab, dachte ich nur, wow, perfekte Besetzung, auch wenn ich ihn immer noch zu einem opulenten 5-Gänge-Menü einladen möchte, er ist der perfekte Sandman. Doch auch in den anderen Figuren steckt so viel Liebe, selbst wenn sie teilweise nur kurze Auftritte haben, Cain und Abel ließen mich sofort an Sabrinas beide durchgeknallten Tanten denken, ich weiß gar nicht warum. 😉
Dass Neil Gaiman selbst Hand an sein Werk gelegt hat, ist für mich ein weiterer Pluspunkt, die einzelnen Geschichten miteinander zu verknüpfen, macht das Geschehen vor allem für die verständlicher, die die Comics nicht kennen. Natürlich taucht nicht jede Figur aus dem „Original“ auf, aber es gibt auch Charaktere, die hier  eine weitaus größere Rolle spielen und einer muss ja schließlich auch als Bösewicht herhalten.
Apropos Bösewicht, ein weiblicher Lucifer Morgenstern ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber nach dem Ausflug in die Hölle war mir das vollkommen egal. Schon allein das Höllentor, was für eine geile Umsetzung und dann der Rest, ich würde da so gern mal vorbeischauen.  Im Traumland übrigens auch, vor allem in den dunkleren Ecken, wobei so ein kleiner Gargoyle …^^
Ja, ich hatte nur eine Nacht mit dem Sandman, aber die war dafür sehr intensiv und schreit nach Fortsetzung, aber das wird wohl etwas dauern. Vielleicht kann mich ja die 3. Staffel von „Locke & Key“ darüber hinwegtrösten, der Trailer hat mich da zwar jetzt nicht vom Hocker gerissen, aber schauen wir mal.

Und da wir gerade bei „Locke & Key“ sind, zusammen mit dem 6. Band von „The Boys“ ist der neueste Teil gestern auch bei mir eingezogen. Ich hatte so meine Bedenken ob Familie Locke und das Sandman-Universum zusammenpassen, aber es war schön, dort erneut unter anderem Lucien und dem Korinther zu begegnen.

Wie ihr seht, befasst sich mein Wochenrückblick diesmal eher mit bewegten Bildern als mit Büchern, aber hey, abtauchen kann man schließlich in beiden und ich bin mir sicher beim nächsten Mal wird es wieder buchiger.

Bis dahin träumt süß oder schaut euch die Serie an, falls ihr das noch nicht getan habt, ihr Banausen.^^

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