“ … Es ist gut, allein zu sein, aber … es ist nicht gut, zu allein zu sein. Manchmal braucht man jemanden zum Reden … und zum Zuhören. … “ (Seite 51)
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Alien-Kundschafter, Arzt im Ruhestand und Amateur-Detektiv – Dr. Harry Vanderspeigle ist vielseitig talentiert! Das ist auch bitter nötig, denn in einem unbedachten Moment offenbart er zwei Ermittlern gegenüber, dass er kein Mensch ist, und gerät dadurch unter Druck. Zu allem Überfluss tauchen dann auch noch ein mysteriöser Brandstifter und ein sturer Regierungsagent in der Kleinstadt Patience auf. Kann das Zufall sein? »Resident Alien« ist so spannend wie charmant und humorvoll: Peter Hogans und Steve Parkhouses SciFi-Krimi glänzt sowohl durch feinen Strich als auch durch feine Beobachtungsgabe für das, was wir Menschen als alltäglichen Irrsinn bezeichnen. Beinhaltet Heft 0-3 der »Resident Alien«-Miniserie »Der Mann Ohne Namen«
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Während Harry von den „Men in Black“ gesucht wird, die im langsam aber sicher auf die Schliche kommen, versucht der auf der Erde festsitzende Außerirdische in Patience einen Todesfall aufzuklären und schließt Freundschaft mit Astas Vater.

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Ein Alien, das auf der Erde gestrandet ist, als Arzt arbeitet und nebenbei Kriminalfälle löst. Das klingt verrückt? Ist es auch, herzlich willkommen bei „Resident Alien“.
Während die Regierung noch immer auf der Suche nach Harry ist und ihm dank eines Fotos von Asta immer näher kommt, unterstützt der den Bürgermeister bei seinem Wahlkampf. Als ein Obdachloser nach einem Brand in seinen Armen stirbt, schreit der Detektiv in ihm natürlich nach Aufklärung, er schuldet es dem Mann einfach, herauszufinden, was geschehen ist. Was dabei herauskommt, zeigt die Menschheit mal wieder nicht unbedingt von ihrer besten Seite, mich würde es jedenfalls nicht wundern, wenn eine Flotte Außerirdischer hier eintrudeln würde, um uns den Garaus zu machen. Aber zum Glück ist Harry ja friedliebend und er weiß, dass es auch andere Menschen gibt, so wie Astas Vater, der ihm bei einem gemeinsamen Abendessen kennenlernt darüber aufklärt, dass seine Tarnung bei ihm nicht wirkt und er ihn als das sieht, was er wirklich ist: ein Alien. Trotzdem, oder gerade deswegen verstehen die beiden sich erstaunlich gut.
Wie ihr ja alle bereits wisst, habe ich Harry in mein Herz geschlossen, auch wenn er in den Comics ein völlig anderer ist als in der gleichnamigen Serie. Ich sauge immer alles, was es über seine Vergangenheit zu erfahren gibt, gierig auf und so war der 4. Band der Reihe mal wieder ein kleines Schätzchen für mich. Auch der Todesfall, der Harrys Aufmerksamkeit weckt, beginnt mzunächst recht unspektakulär, weiß aber im Verlauf der Geschichte immer mehr zu fesseln, ebenso wie die im wahrsten Sinne des Wortes gut gezeichneten Figuren. Der markante Stil passt hier einfach perfekt zur Story und auch der immer wieder durchklingende Humor macht das Lesen zum Vergnügen.
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Auch der 4. Teil der „Resident Alien“ Reihe aus dem Splitter Verlag punktet mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer spannenden Story, die ganz harmlos beginnt und immer mehr Fahrt aufnimmt. Von mir gibt es dafür verdiente 4 von 5 Miezekatzen.
Wer die Serie mag, sollte hier durchaus mal einen Blick riskieren, denn die Comics sind etwas anders, aber genauso unterhaltsam.
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01. „Resident Alien 1 – Willkommen auf der Erde“
02. „Resident Alien 2 – Suicide Blonde“
03. „Resident Alien 3 – Das Geheimnis von Sam Hain“
04. „Resident Alien 4 – Der Mann ohne Namen“
05. „Resident Alien 5 – Ein Alien in New York“
06. „Resident Alien 6 – Deine Mitfahrgelegenheit ist da“


