„Verabredung mit einer Mörderin“ – Drea Summer

“ … Fluchtgedanken schossen woe Dartpfeile durch sein Hirn, als sich ein betörendes Lächeln auf ihre Lippen legte und sie zustimmend nickte. Ihre Absätze klapperten auf dem Asphalt. …“

Was würdest du tun, um die Wahrheit herauszufinden?

Manfred trifft sich zu einem angeblichen Blind Date mit der Mörderin seines Bruders, dessen Tod er aufklären will. Er ist gut vorbereitet, hat alles bis ins Detail geplant. Doch hat er auch die Verführungskünste einer eiskalten Killerin in seinen Plänen berücksichtigt? Schnell wird Manfred klar: Leg dich besser nicht mit einer Thrillerautorin an!

Nach dem Mord an seinem Bruder will Manfred den Killer zur Strecke bringen. Ihm ist klar, dass nur Nadine, das letzte Date von Tobias, seine Mörderin sein kann, immerhin ist die Dame auch noch ausgerechnet Thriller-Autorin. Manfred hat einen Plan, doch wie es meist so ist, läuft nichts zuvor akribisch geplant.

„Verabredung mit einer Mörderin“ ist der 9. Teil der Blind Date mit dem Tod Reihe der Mord(s)lustigen, diesmal hat Drea Summer die Feder geschwungen, schon allein deshalb war ich sehr gespannt auf ihre Kurzgeschichte. Dass sie ihre Kollegin Nadine Teuber zur sexy Killerin macht, entlockte mir zusätzlich ein Grinsen, das Vorwort erklärt übrigens, wie es dazu kam.
Wie nicht anders erwartet, konnte ich mich sofort ins Geschehen hineinversetzen und mal ehrlich, haben wir nicht alle zumindest in Gedanken schon mal einen kleinen Rachefeldzug geplant? Ich kann Manfreds Gefühle nachvollziehen, er fühlt sich, als hätte er seinen kleinen Bruder im Stich gelassen, er muss einfach etwas tun.
Die Story selbst spielt auf zwei Ebenen, zum einen ist da Manfred, der sich mit Nadine trifft und sich scheinbar bereitwillig von ihr umgarnen lässt, zum anderen gibt es immer wieder Rückblicke auf Tobias´ Date mit der sexy Autorin und so erfährt man Schritt für Schritt, was damals vorgefallen ist.

Man nehme eine männermordende Sexbombe und einen von Rache getriebenen Bruder und schon hat man einen spannenden Kurzthriller. Gut, ganz so einfach ist es dann wahrscheinlich doch nicht. Und wie heißt es doch so schön? In der Kürze liegt die Würze. Auch auf wenigen Seiten weiß Drea Summer ihre Leser zu unterhalten und in die Irre zu führen, dafür bekommt sie von mir 4 von 5 Miezekatzen.

01. „Betty Beil“ – Nici Hope
02. „Danny“ – Mari März
03. „Das Chamäleon“ – Robin D. Jensen
04. „Das geheimnisvolle Café“ – Stefan Lochner
05. „Heidis Reich der Träume“ – Nadine Teuber
06. „Blaubarts Ende“ – Fiona Limar
07. „Mary“ – Ariana Lambert
08. „Weihnachtspost: Lorenz Lovis ermittelt“ – Heidi Troi
09. „Verabredung mit einer Mörderin“ – Drea Summer
10. „Tödlicher Maskentanz“ – Jennifer B. Wind
11. „Der Rosenkavalier“ – Rana Wenzel

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