„Z Diaries: Staffel 2 – Teil 6“ – Anja Hansen

“ … Was macht einen Menschen zum Menschen? Seine Fähigkeit zu denken oder ein Pulsschlag? Ich bin für Ersteres und daher kann ich nicht tatenlos zusehen. …“ 

Etwas liegt in der Luft. Es gefällt mir nicht. Sven wurde verletzt und ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte. Zusätzlich rennt uns die Zeit davon. Wir müssen die Zombies retten und dafür unsere Freunde und ein vermeintlich sicheres Zuhause verlassen. Ist es das wert oder rennen wir nur in unser Verderben?

Ein aufgeladenes Handy bringt Gewissheit, überall auf der Welt haben sich die Zombies ausgebreitet, außerdem kämpft Sven ums Überleben. Doch es gibt auch kleine Dinge, die Sandy zumindest kurzzeitig den Alltag versüßen, eine gekühlte Getränkedose zum Beispiel.

Natürlich habe ich mir den letzten Teil der zweiten Staffel der „Z Diaries“ bereits am Erscheinungstag gekauft und auch gleich inhaliert, allerdings hänge ich momentan mit meinen Rezis etwas hinterher und so tue ich meine bescheidene Meinung dazu erst heute kund.
Wie immer unterscheidet sich auch der letzte Teil der Staffel beim Cover nur durch die Farbgebung von seinen Vorgängern. Das Geschehen knüpft unmittelbar an Band 5 an, Sven landet angeschossen im Krankenhaus und Sandy darf ein bisschen Krankenschwester spielen, während sie versucht herauszufinden, was eigentlich passiert ist. Dass sie nach allem nicht in Saarlouis bleiben will, ist für sie klar und so bereitet sie ihren Abgang vor. Aber man kennt das, selbst bei einem noch so tollen Plan kann etwas dazwischenkommen.
Erwähnte ich schon mal, dass ich Sandys Sarkasmus liebe? Nein? Na dann wisst ihr es jetzt. Immer wieder bringen mich ihre Kommentare zum Grinsen, wahrscheinlich auch, weil ich mir jedes Mal denke, dass das auch von mir hätte kommen können. Diese kleinen humoristischen Einlagen lockern das Geschehen immer wieder auf, neben den gut ausgearbeiteten Figuren lebt die Geschichte auch davon und natürlich von den kleinen Freuden im Leben wie einem Kuchen oder gekühlten Getränken. Man wird wohl bescheiden wenn die Welt, so wie wir sie kannten zum Teufel geht.
Nachdem es eine Weile gedauert hat, Sandys neuen Weggefährten ins Herz zu schließen, bin ich mit dem Ende auf der einen Seite ein bisschen unzufrieden, andererseits, und das gebe ich gern zu, hat es mein kleines schwarzes Herzchen vor Freude hüpfen lassen, auch wenn das, worauf ich die ganze Zeit gehofft habe, nicht passiert ist, zumindest noch nicht. Also hoffe ich, dass Anja Hansen sich ganz fix an die dritte Staffel setzt, bestimmt hilft da eine gute Tasse Kaffee beim Schreiben.^^

Auch wenn das Staffelfinale ein wenig anders ausgefallen ist als erhofft, macht es mich neugierig auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt, denn natürlich muss ich unbedingt wissen, was es mit den kaffeeschlürfenden Zombies auf sich hat und wohin Sandy ihre Reise nun führt, ich hätte da schon einen passenden Begleiter im Auge.
Bis dahin bleibt mir aber nichts anderes übrig als 4 von 5 Miezekatzen zu vergeben und mich in Geduld zu üben.

„Z Diaries: Staffel 1 – Teil 1“
„Z Diaries: Staffel 1 – Teil 2“
„Z Diaries: Staffel 1 – Teil 3“
„Z Diaries: Staffel 1 – Teil 4“
„Z Diaries: Staffel 1 – Teil 5“
„Z Diaries: Staffel 1 – Teil 6“

„Z Diaries: Staffel 2 – Teil 1“
„Z Diaries: Staffel 2 – Teil 2“
„Z Diaries: Staffel 2 – Teil 3“
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„Z Diaries: Staffel 2 – Teil 5“
„Z Diaries: Staffel 2 – Teil 6“

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